Nach der guten Erfahrung 2017 mit unserer Abschlussfahrt nach Herrsching haben wir uns dieses Jahr die Anfahrt nach Mühldorf vorgenommen und beim Radltour Stammtisch in München unerwarteten zuwachs bekommen. Monika und Regina haben sich unserem Team Flower Power angeschlossen und sind mit uns am Samstag Morgen in München gestartet. Danke auch an Horst für den Gepäcktransport. Ohne dich wäre dieser Tag nicht möglich gewesen.
Wir hatten es nicht geglaubt, dass es nach 2015 noch mal heißer werden wird aber 2018 hat es getoppt.
In Mühldorf gab es wieder das große Hallo mit allen Radltourfreunden.
Ein großes Lob an die Ordner in der Blauen Halle. Sie erzählten uns eine ganz kuriose Geschichte. 2 Stunden vor den Radlern hat der Hausmeister Ihnen aufgesperrt und sich dann verabschiedet. Auf die Frage unserer beiden Jungs ob er denn nicht bleibe um Getränke aus zu schenken meinte der anscheinend nur "Nö das geht mich hier nichts an". So bleiben unserer Ordner etwas verdutzt zurück. Was haben Sie gemacht. Aus dem Aute die Kühlbox geholt, die natürlich komplett überfordert war, Losgefahren zum Supermarkt und und Wasser, Limo, Spezi und Apfelschorle geholt und verkauft. Jungs ich hoffe Ihr seit mit einem Taschengeld rausgkommen und musstet nicht zu viele Flaschen einsammeln am Morgen. Ihr kennt uns und ich weiß, wenn Ihr einen Kühlschrank gehabt hättet, hätte es auch unser geliebtes Feierabendbier gegeben.
Nach dem wir im Quartier Blau aufgrund von extremer Überbelegung erst mal mit einigen anderen, die auch auf der Suche nach einem Platz für Ihre Matratze waren, die 2. Etage geentert haben und uns dort häuslich eingerichtet haben splittete sich das Team. Unser fränkisches Pärle wollte auf den Festplatz, Harry war unentschlossen und der Rest der Münchner Riege landete wegen Überfüllung der Restos auf dem Marktplatz beim Italiener Palermo an der Brücke. Dort sind wir dann auch noch Monika über den Weg gelaufen, die gerade vom Schwimmbad kam.
Nach gutem und reichlichem Essen ging es zu den letzten Songs von Milow auf die Rennbahn.
An dem Abend war Wein die bessere Alternative, nachdem sich die Mühldorfer erlaubten 0,4er Bier für 4,50€ zu verkaufen.
Punkt 12 war Räumung angesagt. OK nicht wie letztes Jahr mit Demonstrationsauflösungsordnerkette ;-) sondern mit einer mehr oder weniger freundlichen Aufforderung. Man gewöhnt sich mittlerweile daran, aber nach Wolfgangs Ankündigung bei der Radlernacht mit einer Lösung für den Radlertreff war ich dann schon etwas überrascht.
Also ging's aus Mangel an Hallenausschank direkt auf die Matratze.
Am nächsten Morgen erst mal der erste SCHOCK.
Unsere älteste Dame im Feld wurde umgestylt. Liebe bayrische Polizei, so was macht man nicht, dass man einem exzelent erhaltenen Oldtimer seine Orginalfarbe nimmt. Das grün nennt sich dann Zeitgeschichte und die sollte man erhalten.
Hauptthema am ersten Tag war natürlich die Mittagspause bei BMW. Klar waren wir auch alle auf das Werk gespannt aber vor allem haben sich alle Wiederholungstäter auf eine perfekte und leckere Mittagspause gefreut. BMW hat ja Erfahrung aus 2014 wo sie nicht umsonst den Preis für die Beste Mittagspause bekommen haben.
Und was kam dann?
7 Foodtrucks mit überhöhten Preisen und endlosen Schlangen. Es ist schön, dass an einem Foodtruck immer alles frisch gemacht wird aber bitte nicht wenn 1100 Radler und noch die Tagesradler alle gleichzeitig essen wollen. Gut wenn man in der Früh beim Bäcker noch Brotzeit eingepackt hat. Braucht man nur noch ein schönes Weißbier und alles ist gut. Nur woher das kühle Iso - Getränk nehmen wenn BMW es beim Getränkehändler nicht bestellt hat. Das Erfährt man wenn man sich am einzigen Getränkestand angestellt hat der nur mit zwei Werksstudenten besetzt war, die total überfordert waren.
Das einzige Highlight war die Motorrad-Stunt Show.
In Landshut hatten wir dann unseren ersten Sektempfang auf dem einfach nur schönen Altstadtplatz.
Die Unterkunft in der Turnhalle war so lala. Schöne Halle aber wehe du bist in die Gänge gegangen. Kabel hingen offen von der Decke. Nach dem ich eines übersehen habe und mit dem Kopf dagegen gestoßen bin, war ich mir sicher aber auch froh, dass kein Strom drauf ist. Unsere Musikanlagen durften wir bei Nico und Ulla im Separe laden, wo wir feststellen mussten, dass das nicht besser war. Schlafen beim rauschen der Abwasserrohre, wobei Ulla in der Nacht auch noch feststellte, dass eines nicht ganz dicht war.
Am Abend Anastacia. Auf dem Weg zum Festplatz kamen uns Radler entgegen, die uns erzählten, dass der Festplatz wegen Überfüllung geschlossen ist. Wir gingen trotzdem hin und stellten uns schon auf Diskussionen ein aber kamen ohne Probleme rein. Wir haben im nachhinein erfahren, dass es tatsächlich zu einer vorübergehenden Sperrung kam.
Anastacia war wirklich toll. Die Frau ist klasse, was man auch an so manchem Gesichtsausdruck so einiger Jungs sehen konnte.
Und dann kam die erste richtig positive Überraschung dieser Tour.
The Master of Rock and Radltour "Tom Glas" ist in Landshut für seinen Kollegen erst ein- und somit auf die Bühne gesprungen.
Es war auch das erste und einzige mal, dass TommyB nicht mim Glas Wein am Weinstand hing, sondern unsere Mädels ihn zum tanzen brachten.
Überraschung zwei, man konnte wie zuletzt 2015 seine Gläser und Flaschen und Taschen auf den Tritten hinter der Bühnenabsperrung vor der wütenden Tanzmenge in Sicherheit bringen. Bei einem netten Gespräch mit den Securitys erfuhren wir aber, dass sie ab Berchingen durch eine andere Firma ersetzt werden und uns schwante böses.
Tag 2 begann mit einem exzellenten Frühstück bei der Metzgerei Axthaler. Nochmal Entschuldigung an die Jungs in der Wurschtküch , dass die Mädels vorne euren Frühstückskaffee an uns ausgeschenkt haben. Das was bei Euch über die Theke geht ist sehr lecker und genau das richtige zur Stärkung für einen Radltag.
Nach einer klasse Wasserpause mit Kaffee und Kuchen in Neuhausen hatten wir die Ehre am Mittag von Herrn Asam persönlich begrüßt zu werden und auch die Rohrer Feuerwehr grüßte uns mit einem Wassersegen.
Ein Highlight der diesjärigen Tour war die Kirchenführung in der Klosterkirche Rohr i. NB.
Die Kirche war nicht nur voll sie war gschdeckt voll. Wir Radler saßen sogar im Mittelgang auf dem Boden.
Die architektonischen Erklärungen endeten mit den Worten. "Wir sprechen jetzt noch gemeinsam den Segen und wollen dann die erste Strophe der Bayernhymne singen, begleitet von unserer Orgel."
Und dann passierte etwas was vor allem der Frater nicht erwartet hatte. Die gesamte Kirche stand auf. Das war dann zu viel für den älteren Herrn. Die Hälfte des Segens ging in seinem schluchzen unter, gefolgt von einem der beeindruckensten Hymnenchöre die ich je gehört habe. Nicht immer sehr ton-rein aber voller Inbrunst und mit der unglaublichen Kirchenakustik begleitet durch die Orgel ein Gänsehautmoment.
Am Abend gab es dann die angekündigte **** Unterkunft in Bad Göggingen.
Wir hatten das Glück im Kurhaus zu sein. Das verdiente im Vergleich mit den anderen Unterkünften bisher die ****. Separater Gang und kurzer Weg zu den Duschen in der Therme. Die Radler die im Hotel untergebracht waren mussten sich in der Party Almhütte zusammenquetschen. Das Kongresszentrum hatte Klimaanlage. Duschen waren für alle in der Therme mit kostenlosem Eintritt. Klappte einwandfrei, Band abholen und rein. Als ich aus der Hallentür auf die Freifläche ging hörte man die Radler schon in der Kneippanlage. Gleich neben dem Ausgang bereitete sich unsere RT Reporterin Nicole Remann auf Ihre , Liveschaltung vor. Eine Kurdame die neben Ihnen auf dem Liegestuhl lag fragte gerade den Kameramann " Sagen Sie mal, kommen da jetzt wirklich 1100 Radler?". Auf seine Antwort "wahrscheinlich schon" entwich Ihr ein entsetztes "Muss das sein".
In der Kneippanlage hatten es sich schon einige Radler sitzend im kühlen Nass gemütlich gemacht und uns viel natürlich nichts besseres ein als die neuen, die mit einem "huch" ins kalte Wasser stiegen erst mal kräftig nass zu spritzen, was zu einer ausgewachsenen Wasserschlacht wurde. Unsere "älteren" Herren haben das Srömungsrondell im Warmwasser Becken vor gezogen und ließen sich als Polonese im Kreis treiben. Natürlich durfte das obligatorische "Mopet" nicht fehlen. Was zu schallendem Gelächter führte. Nachdem dann auch noch Lieder angestimmt wurden und sich die Runde immer mehr füllte waren Kurgäste in dem Becken nicht mehr gesehen. Keiner wollte mit in den "RENTNERKREISEL".
Wir mussten erst mal was gegen unsere permanete Unterhopfung tun und haben uns ein Plätzchen auf der Terrasse der Kurkneipe gesucht.
Die Bedienung war jetzt nicht die schnellste und auch nicht die freundlichste aber wir dachten eigentlich, dass sich das bei dem Umsatz den Sie heute macht mit Sicherheit ändern wird. Da hatten wir uns aber gschnittn. Am Nachbartisch wurde die Bestellung der dritten Weißbierrunde mit den Worte " Wie noch mal" entgegen genommen.
Wir haben selten ein grantigeres Gesicht gesehen und uns wurde noch nie das Weißbier so auf den Tisch geschmissen wie hier. Jürgen meinte mit Trinkgeld könnte er Ihr ein Lächeln entlocken und meinte beim Zahlender Rechnung von 19,- " Mach 21 und dafür bekomme ich jetzt ein lächeln" Das Ergebnis war eine noch finsterere Miene und die Antwort. "Na, ich hab hier heute nichts zum Lachen".
In der Zwischenzeit wurden die Lieder im Rentnerkreisel immer lauter und auch Nicole war mittlerweile schon Baden gegangen. Wir marschierten gut gestärkt erst mal ins Dampfbad. Schöne Dampfgrotte mit gemauerten Einzelsitzen und für jeweils zwei Sitze ein Wasserschlauch zum Sauberspritzen. Aber es heißt ja Sauberspritzen was natürlich auch dazu führte dass man auch ein bischen den Mitradler am Nachbarsitz erwischte. Nachdem der das mit einem erschrockenen " des is Koid" quittierte bekam er halt einen ganzen Schwall nüber, damit er wusste warum er blärte. Worauf von der gegenüberliegenden Seite mich erst mal ein Wasserstrahl in den Rücken traf und schon waren wir wieder bei der Wasserschlacht. Bei der Radltour sind ja nur lauter erwachsene und seriöse Leute. Eine Kurdame die rein kam wurde natürlich ganz galant verschont, was sie aber nicht daran hinderte uns darauf aufmerksam zu machen, dass man das hier nicht tut. Als Sie dann entrüstet das Dampfbad verließ nachdem wir noch die Crushice Maschine vor der Tür entdeckt hatten, gingen nach dem sie dem Bademeister einen kurzen Besuch abstattete auch promt die Dampfdüsen aus. Zurück im Quartier war Ulla auf der Suche nach Ihrem Begleiter worauf wir entschlossen gemeinsam auf den Festplatz zu gehen und trafen auf dem Weg auch noch Tommy B. War ein schöner Abend. Ulla hat sich dann am Weinstand verabschiedet und ist alleine nach Hause. Na ja nach Hause ;-). Am Morgen erzählte Sie uns dass sie beider Afterhour Party vor dem Kongresszentrum unbedingt noch ein Weissbier trinken musste, sonst hätte Sie den Weg nicht geschafft. Ja Ja unsre Ulla.
Bei der BR Disco mit Tom Glass und freundlichen Securities kamen wir noch in den Genuss eines Radltour Vortänzers, der den ortsansässigen Jungspunden erst den Schweiß auf die Stirn, beim Nachtanzen, und dann die Tränen in die Augen getrieben hat, als der 50 Jährige Opa sein Hemd auszog und einen gestählten Oberkörper und ein perfektes Waschbrett präsentierte.
OK ich gebs zu auch wir sind bei der Afterhour mit Tommy noch hängen geblieben und haben dann erst um 3 Uhr den Weg auf die Matratzen gefunden.
Kleine Info über Bad Göggingen
Unsere Nicole an einem besonderen Tag
Bis zur Wasserpause am nächsten Tag verlief alles ruhig. Erst mal langsam einrollen. Oder doch schnell. Testphase war angesagt, was dem Kopf besser behagt. Wir hätten mit Tommy den Nussschnaps nicht mehr trinken sollen. Wenn man es mit "Kampfsäuen" (Tommy hab dich trotzdem gern, auch wenn du alten Herrschaften wie uns ganz schön aufzeigst, dass Sie nicht mehr die Jüngsten sind) aufnimmt muss mann sich über Aua am nächsten Morgen nicht wundern.
Kurzer Zwischenstopp bei der Weißbierbrauerei Kuchlbauer mit ihrem Hundertwasserturm und schönem Biergarten.
Bei der Wasserpause in Kehlheim, mit schönem Blick auf die Befreiungshalle bei der Einfahrt, gab es dann Hilfe von der Feuerwehr. Zum einen gegen die Hitz und man weiß ja, dass Kater wasserscheu sind.
Zur Mittagspause dann ein kurzer Abstecher nach China in Dietfurt.
Nach ziemlichen Gedränge auf der Strecke wegen der flachen Tour kamen aber alle wohlbehalten in Berching an. Wegen der ausgezeichneten Versorgung durch die Hausmeisterfamilie kamen wir alle recht spät auf den Festplatz. Alphaville - NaJa ElectroPop der 80er war in der damaligen Zeit der Grund warum mein Weg von Rockabilly zu Hard Rock ging. Aber Essen war gut.
Bei der Radlerdisco wurden dann bereits 2 Befürchtungen wahr. Zum einen waren ab heute neue Ordner da und prompt war das Abstellen von Taschen und Getränken hinten am Gitter nicht mehr erlaubt und bei einer B1 Disco geht an Tom nichts vorbei.
Am Weinstand mussten wir feststellten, dass die Disco sich mal wieder überschlug und so laut war, dass man sich nur schreiend unterhalten konnte. Also haben wir uns, auch wegen vorabendlicher Vorschädigung, (man ist halt keine 20 mehr - schönen Gruß an den Pflümli-Bus -), dann zeitig Richtung Quartier begeben.
Info über Berchingen
Am Tag 4 ging es erst nach Seligenport zur Wasserpause, wo wir neben Adelholzner Wasser auch von Fleischi mit Musik und Tanz und vom Sportgaststätten Wirt mit Weißbier versorgt wurden.
Dann folgte eine wirklich beeindruckende Einfahrt und Mittagspause im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, was einen klasse Rahmen für unseren Polizeichore bildete. Weniger Klasse waren die Schlangen am Essens- und Getränke-Stand, dabei könnte man meinen, ein Stadion Betreiber weiß wie man tausende von Besuchern innerhalb 20 Minuten abspeist.
Frisch ausgeruht ging es mit Fleischi und "Stern des Südens" aus dem Stadion zum Mannschaftszeitfahren nach Baierdorf.
Selten, bei einem so kompakten Feld, ist es mir so schwer gefallen von hinten nach vorne zu kommen, obwohl ich nicht einmal den Mittel ASB zu Gesicht bekam. Ich musste mehr als 31km/h fahren um schneller zu sein als das Feld.
Während der Mittagspause kamen schon die ersten Posts, dass einige Vincent Weiss Fans bereits am Abend vorher vor dem Festgelände campiert haben. Man konnte sich also schon auf ein volles Veranstaltungsgelände einstellen.
Der THW Ortsverband versorgte uns vor der Halle excellent mit Getränken und sogar Wurst und Steaks vom Grill. Nach dem wir dann auch noch am Tisch tanzten und sangen mit unserer Franken-Würtemberg Mädlscombo war duschen etwas später angesagt.
Nach dem wir im Team nicht einig wurden über das Herkunftsland des Essens haben wir zwei uns Richtung Italiener aufgemacht. Beim ersten Anblick war er jetzt nichts besonderes. Hinter der Schallschutzmauer neben der Autobahn. Aber das Restaurante Pompei war wie eine kleine Reise nach Süditalien. Seit 30 Jahren in Familienbesitz. Der Patrone war zwar gerade in Italien, aber seine Frau und die Cousine schmissen den Laden mit Unterstützung der jüngsten Tochter und der Sohn zauberte gut bürgerlich Italienisch in der Küche. Auch wenn die drei Damen ab und an an Ihre Grenzen stießen, bei dem Ansturm, der anscheinend auch dadurch ausgelöst wurde, dass der Festplatz mal wieder geschlossen war.
Was will man mehr, ein lauer Sommerabend, gutes Essen, eine gemütliche Atmosphäre, fehlt eigentlich nur noch nette Gesellschaft. Die kam in Form von Ulla und Michael. Es wurde viel geratscht und gelacht und am Ende des Abend durften wir auch noch die Unterschiede der beiden Liegeräder, ein Rad vorne oder zwei Räder vorne ausprobieren. Abgesehen davon, dass mir bei Ullas Rad die Knie fast am Kinn anschlugen ist das tatsächlich ein vehementer Unterschied, hat aber beides was.
Am Quartier gab es gegen 1 dann einen Schlummertrunk beim THW und ab ging's auf die Matratze
Info über Baiersdorf
Am nächsten Morgen ab zum ortsansässigen REWE Markt. Dort gab es neben Frühstück Vollversorgung, Eigene Metzgerei mit Produktion im Markt, auch kostenlose Äpfel und Bananen für die Radler. Die Ausfahrt, mit etwas Verspätung, aus Baiersdorf ging durch eine schöne Allee.
Vorbei am Dechsendorfer Weiher (JBO lässt grüßen) und der Wehrkirche Hannberg ging es zur Mittagspause ins Kloster Schwarzenberg. Nach der Begrüßung per Handschlag durch einen Pater erwartete uns eine perfekt organisierte Mittagspause im Klostergarten.
Die frei rumhängenden Wasserschläuche direkt am Sammelplatz zum Start wurden für eine ausgiebige Wasserschlacht genutzt, bei der auch unsere Tourärztin mit der Polizei anbändelte, was in zwei tropfnassen Uniformen endete. Alle hatten Spaß, nur die Gesichter unserer beiden Besenradler wurden noch düsterer als sonst schon als Sie einige Tropfen ab bekamen (leider standen sie zu weit weg und wir haben sie nicht richtig erwischt).
Gut gestärkt und erfrischt ging es auf die Strecke nach Kitzingen. Wo wir erst von den Weinköniginnen und dann von Karin und Daggi die dieses Jahr nicht ausgelost wurden. Wir saßen in einer gemütlichen Runde in einem kleinen Café unter anderem mit Herrn Stier, Daggis Chef, vom Autohaus Stier Lachheim & Kitzingen. Dieser lud uns alle spontan am nächsten Morgen zum Weißwurstfrühstück ein.
Nach dem wir auf kürzestem Weg mit Verspätung in der Halle ankamen wurden wir von Nicole für eine Liveschaltung überfallen und ich musste unter anderem für ein Interview mit anderen Radlern herhalten. Nachdem die Abendsonne in die Halle schien, musste ich meine spiegelnde Glatze auf bitten der Kameraleute mit meinem Bandana bedecken. Ja Ja haarlos und diskriminiert! Danach gab es noch die Übung für einen Flashmop bei dem auch der Flitzer von Kitzingen seinen ersten auftritt hatte.
Auf dem Weg in die Halle hatten wir einen Biergarten entdeckt und fuhren mit einigen Radlern dort hin. Ein Teil unseres Teams ließ sich lieber mit der Feuerwehr zum Italiener fahren.
So saßen wir in einem schönen Kastanienbiergarten unter anderem mit Petro, Tobi, Günni und Wolfgang.
Nach dem Essen wurden wir wieder mal Zeuge von Tobis Freude an Musik was immer wieder schön ist.
Gemeinsam ging es auf den Festplatz. Madcom heizte ein und der Rotling schmeckte heute auch wieder.
Nach dem Heimweg vor der Halle passierte mir dann ein Unglück bei dem ich mich auf die Nase legte und mir das Schaltauge verbogen habe.
Entschuldigung nochmal an den Zeltschläfer den ich unsanft aus dem Schlaf riss und danke für die Nachfrage ob was passiert sei.
Den Schlummertrunk gab es bei der Feuerwehr vor der Halle. Dabei wurden wir Zeuge, dass Kitzingen einen mobilen Rotlichtbezirk mit Blaulichtunterstützung hat. Auch schlafwandelnde Radler outeten sich.
Mit Nicole auf der Matratze
Am nächsten Morgen bekamen wir noch den Tipp, dass die Mittagspause am See ist.
Also Badehose ins Tagesgepäck und ab zum Autohaus Stier zum Weißwurstfrühstück. Das war einfach genial. Danke noch mal.
Die Ausfahrt aus Kitzingen war optisch nicht so schön wie die Einfahrt am Vortag.
Am Vormittag hatten wir eine schöne Durchfahrt durch Würzburg und weiter ging es zur Mittagspause nach Erlabrunn.
Die meisten Radler nutzten die Pause zum planschen und auch unsere Polizei und ASB ging baden. Einige Waren es ja noch vom Vortag gewohnt. Mit kurzem Tanzstop im Wald, Direkt neben einem Biergarten, der zur Aufhopfung genutzt wurde, ging es mal wieder Brettl eben nach Marktheidenfeld. Wir hatten einen super Empfang und eine Tolle Ankunftsparty, auch wenn die Freibiermenge etwas knapp bemessen war und wir wegen Getränke- und Musikmangel die arme Nicole dann für Ihre zweite Liveschaltung ganz alleine am Mainufer zurück lassen mussten.
An der Halle stellte sich mal wieder heraus, dass die Zahl der Übernachter am letzten Abend unterschätzt wurde. Wir quartierten uns unter ein Vordach aus was sich bei dieser Hitz als optimal herausstellte.
Nach dem Duschbier, duschen und aufhübschen ging es dann mit dem Bus zum Festplatz und von dort aus in die Innenstadt. Das uns empfohlene Bräustüberl war restlos überfüllt und so landeten wir bei Asia Quan einen Asia Imbiss mit Tischen davor der wirklich ausgezeichnet war.
Auf dem Festplatz wurde am Weinstand neben alternativer Kühlungsmethoden auch eine vorgezogene Bottelparty gefeiert, damit wir auch alle pünktlich um 12 vom Platz gescheucht werden konnten. Ich weiß nicht ob man sich daran gewöhnen muss aber es schleicht sich so was wie Normalität ein.
Zum Glück gibt es engagierte Hausmeister oder Vereine die uns an den Hallen noch versorgen. Dort ließen wir dann bei Trank und Tanz die Radltour ausklingen, bis sich nicht die direkt neben uns auf den Matratzen im freien liegenden über unsere Ausgelassene Stimmung beschwerten, sondern die 50m weiter in der Halle. Bei dem Mief und der Hitz da drin hät ich aber auch nicht schlafen können.
Also ab auf die Frischluftmatratzen zur letzten Radltournacht.
Zielparty
Heute Morgen wurden wir von den rangierenden THW LKWs geweckt, die sich mit Felsbrocken angelegt haben.
Nach dem Einpacken und der Gepäckabgabe ging es mit dem Rad auf dem Mainradweg nach Lohr am Main. Dort fanden wir in der Altstadt einen netten Bäcker und sahen auch noch den Festumzug durch die Stadt ziehen. Nach dem verstauen der Räder und Gepäck ging es zum Heimfahrtsschlafen in unsere Bequemen Zugsitze.
Danke an die wirklich super freundliche und gut gelaunte Zugbegleiterin im Zug nach München. mit dir fahren wir nächstes Jahr gerne wieder.
Was soll man sagen es gab Kritikpunkte und Highlights aber für mich ist eines klar. Ich bin wieder dabei.
Und noch mal alles im Überblick.
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