Nach 14 Jahren „Baby-Ehe-Schwäbisches Ausland-uns sonstige Ausreden“ PAUSE, das erste Mal wieder dabei.
Zur 25. Jubiläumstour musste das sein.
Was natürlich auch ein muss war, wenn mitfahren dann mit Musik. Also wurde eine neue Anlage gebaut im schönen bayrisch beflaggten Koffer. Ich war aufgeregt wie ein kleiner Schuljunge und neugierig ob immer noch Leute dabei sind, die ich aus den 90ern kenne.
Nach einem Klasse Eröffnungsabend in Kufstein mit Opus, kam die erste Ernüchterung. Lange Sportabstinenz und nur hin und wieder mal auf einen Laufwettkampf
hintrainiert, reichen nicht um beim neuen Tempo der Radltour mal locker mit zu rollen. Die ersten Anstiege gleich nach Kufstein haben mir sofort die Körner geklaut.
War ich froh, dass wir noch die unerwartete Regenpause am Nachmittag hatten.
Dann kam die Frechheit des ersten Tages. An der Straßenkreuzung Kreuzstraße steht das schöne Schild Holzkirchen 2 km. Ich kenn die Straße, da ich dort in der
Nähe meine Lehre gemacht habe. Welch Freude gleich ist es vorbei.
Denkste es geht links und noch mal 10 km über Valley rund um Holzkirchen bei Gegenwind und ich war soooooooo am Ende. Das war das erste mal, dass ich
eine Abendveranstaltung komplett verpennt habe.
Higlight der Tour war mit Sicherheit die erste „Ringparade“ über den gesperrten Mittleren Ring.
Vor der BMW Welt warteten meine Eltern an einer mit weißen Tüchern zum gedeckten Tisch gemachten Baustellenkiste mit Brotzeit und Wein auf uns. Nach dem wir
die Fahrt über den Mittleren Ring genossen hatten kamen wir relativ Spät an. Meine Mama musste Den Wein und das Essen schon ne halbe Stunde verteidigen. Als wir ankamen, ging gerade ein
Augsburger mit einem Mädel am Arm vorbei, drehte um und sagte zu meiner Mama. „Entschuldigen Sie aber meine Freundin hat einen solchen UNTERZUCKER die braucht unbedingt einen Schluck Wein. Laut
der Aussage meiner Mutter war das der Beste Spruch den Sie an dem Tag gehört hatte und da konnte Sie nicht Nein sagen. So kam es, dass das erste Mal das Team Flower-Power gemeinsam bei Schinken
und Wein zusammen standen.
Unvergessen auch unsere Startversuche auf der Startbahn des Flugplatzes Fürstenfeldbruck. Selten eine Alphalt unter den Reifen gehabt, der den Antritt
so erbarmungslos auf den Boden gebracht hat
Die Mittagpause von Krumbach nach Rain a. Lech war in Wertingen. Dort ist meine Mama geboren und als wir über das Schwimmbad einfuhren ging es schön bergab ins Dorf. Ich weiß noch, dass ich zu den um mich herum fahrenden Radlern sagte, wenn es dort am Ende der Abfahrt ums Eck geht und dann gleich nach links abgebogen wird sollen sie unbedingt schalten, denn es geht direkt steil Bergauf. Promt ging es links weg aber die Ansage hätte ich mir sparen können, denn man hörte schon hunderte Schaltungen krachen. Oben am Berg ging es am Haus meiner Tante vorbei, die natürlich vor der Tür standen, was mich zu einem kurzen Zwischenstopp veranlasste.
Die Gartenausstellung vom Dehner in Rain a. Lech ist sehenswert und war für die Radltour speziell mit Rädern dekoriert worden. Würzburg ist als Stadt sehr schön, die Burg, Kirchen und einen sehr schönen Biergarten. Das Konzert von Chris de Burge war toll, aber dass Sie den Platz um 00:00 Uhr geräumt haben, das war schon ein starkes Stück. Vor allem die Art und Weise mit Ordnerkette.
Keine Abschluss-Abschiedsparty am Weinstand.
01.08.2014 Airguitar in Kufstein
01.08.14 Kufstein Vorprogramm
01.08.14 OPUS in Kufstein
Kufstein - Musik bei der Gepäckaufgabe
Kufstein Morgengymnastik
Holzkirchen Kansas
03.08.14 Albert Hammond in Maisach
04.08.14 Schlager in Krumbach (Abbruch wegen Regen)
Einzug in Wertingen
Rain am Lech Einfahrt
Die hypnotisierende Frida Gold
Ausfahrt Feuchtwangen
Der BR-Radltour Party Chor
Würzburg Ankunft
Abschiedsdisco Würzburg
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