Diese Jahr hatten wir eine Luxusanfahrt.
Meine Eltern haben uns samt Fahrräder mit dem Wohnmobil nach Weilheim gefahren. Lieferung frei Bordsteinkante noch vor Ankunft des Sonderzug am Quartier.
Nach einem gemeinsamen Abendessen bei einem Griechen der so LaLa war und auch mal wieder nicht mit den Massen gerechnet hat, ( Wir dachtet Ihr seit alle am Festplatz), haben wir am Festplatz die Tour gebührend eingefeiert.
Am nächsten Morgen gab es erst mal ein Frühstück mit hausgemachter Wurst am WoMo.
Und wem laufen wir da über den Weg. Erich! Einer unserer Mitfahrer vom letzten Jahr, der dieses Jahr keinen Urlaub hatte. Mit neuer Frisur hätten wir ihn fast nicht erkannt. Flavio lässt grüßen.
Nach dem ruhigen Beginn der Tour mit einer "Slama"-Zielankunft, Bergauf-Bergauf-Bergauf, schnürten wir kurzerhand die Laufschuhe um uns Friedberg etwas an zu schauen und schon mal dem Festplatz einen Besuch ab zu statten. Da wird einem dann klar, warum man später keinen Platz mehr bekommt. Also ein Radlerbereich wäre eigentlich nicht schlecht. Vielleicht gleich der vorm Weinstand.
Am nächsten Tag in Donauwörth, nach den ersten Hitzekilometern war die Feuerwehr mal wieder unserer Rettung.
Beim Abendessen in Wemding bekamen wir eine kostenlose Präsentation, dass es sich um eine sportliche Stadt handelt. Über die sonstigen Erlebnisse in Wemding berichte ich separat.
Danke auch an Fam. Schneiderer vom Gasthaus Zur Linde, zwischen Spalt und Windsbach, für die Radlermaßen für die Radlermassen. Der Wirt hat ganz spontan alle Bedienungen und die Familie zur Nachschubarbeit "verdonnert". So schnell sind hier selten ca. 10 Maß vernichtet worden.
In Wiesentheid hat die Feuerwehr den Vogel abgeschossen. Alles was sie an Wasserarten hatten wurde aufgefahren. Da auch noch Musik da war war das nicht nur der Grund für Singing - sondern auch Dancing in the Rain, was auch der Presse einen Bericht wert war.
Am Nachmittag gab's dann noch einen zusätzlichen Wasser und Wein Stopp in Sommerach. Danke an die Sommeracher für die schnelle Organisation.
Die Übernachtung in Volkach war in der Bundeswehrkaserne des Logistikbatallions 467. Neben einer sehenswerten Stromversorgung waren wir aber alle der Meinung, dass unsere Truppe Erfahrung mit der Versorgung von vielen Menschen hat und daher das Frühstück als Vorbild gelten kann. Ein Vorbild war es dann auch, aber eher wie man es nicht macht. Der Start musste 2 Mal verschoben werden und wir starteten mit knapp einer Stunde Verspätung. Komm zur Bundeswehr wenn du was erleben willst.
Wir hatten bei unseren Mädels schon die Tage vorher gewitzelt, dass sie ja in den Radklamotten echt knackig sind, aber irgendwie die Radschuhe nicht so sexy wären.
Und was soll ich sagen, Kritik angenommen und für Abhilfe gesorgt. Jutta war am letzten Tag mit farblich zu ihrem Rad passenden Pömps unterwegs. Was meint Ihr wie begehrt der Windschatten bei Ihr war, vor allem für die Radler, da klemmten sich sogar Jungs hinten rein, die man sonnst nur links vorbeiziehen sieht.
Krönender Abschluss war natürlich der Wiener Walzer bei der Ankunft und Spider am Abend.
Warum ist das der Froschteich?
Hier gab es eine der skurrilsten Geschichten dieses Jahres.
Nach dem Konzert fingen die Ortshalbstarken eine Schlägerei an.
Diese verlagerte sich leider immer mehr in unsere Richtung. Wir waren noch bestückt mit einer Flasche Rotling und Gläsern. Als wir so langsam im Rückwärtsschritt uns aus dem Staub machten schlug einer unserer Mädels leider den Weg Richtung Graben ein.
Auf der Böschung ging es dann immer schneller Berg ab.
Die Entscheidung war jetzt ein Sprung übers Sperrgitter und sich eventuell die Beine brechen oder den Sprung über den Graben wagen.
Also voll motiviert abgesprungen um dann fest zu stellen, dass die Entfernung doch etwas ambitioniert war.
Was also machen wenn man in der einen Hand sein Weinglas hat und in der anderen Hand seine Handtasche mit Handy und Geldbeutel und allem Drum und Dran was so in einer Damenhandtsche ist. Wenn man im modrigen Tümpel versinkt was dann retten. Natürlich das Weinglas.Und so ging unsere Springerin wie die Freiheitsstatue mit erhobenem Weinglas unter, aber das Glas war immer noch voll.
2 Stunden Klamotten und Tascheninhalt waschen waren damit aber noch das Nachtprogramm.
Danke an alle die uns geholfen haben mit T-Shirts und Handtücher und natürlich Sissi die uns Ihren LKW am nächsten Tag zur Verfügung gestellt hat um alle Klamotten wieder trocken zu kriegen. Der LKW sah aus wie ein Klamottenladen.
Natürlich konnten wir unser Fröschlein nicht ganz ungeschoren davon kommen lassen.
Geburtstagssong für Regina
Und was sagt die Abendschau
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