Der Anreisetag ließ, was das Wetter betraf noch richtig hoffen.
In Marktredwitz hatten wir dann neben der Einführung der neuen Eingangskontrollen bei der Abendveranstaltung gleich noch eine Neuerung. Kein Glas auf dem Festplatz. Das hieß aber auch man konnte sich nicht einfach mal so ne Flasche Rotling holen. Gläser balanzieren war angesagt.
Am nächsten Morgen wurden wir dann von einer ungewöhnlichen Samba Truppe verabschiedet und es ging mit viel Freude und Spaß los auf die Radl-Tour 2016. Anradln bei bewölktem Himmel und welligem Profil. Aber schon am Nachmittag haben wir so einen kleinen Vorgeschmack auf's Wetter der kommenden Woche bekommen.
Bei der Ankunft in Neustadt an der Waldnaab mit DJ hatten wir nicht nur Sektempfang von Freunden, sondern lernten auch noch Herrn Fritsch von Zweirad Fritsch am Marktplatz kennen, der uns auch gleich noch eine Flasche spendierte sowie eine Neustädter Kuchenspezialität und uns spontan für den nächsten Morgen zum Frühstückskaffee einlud. Am Abend lernten wir dann den Brandl kenne, einer der genau so durchgeknallt ist wie wir. Somit war das das erste mal, dass uns Brandl im Team FlowerPower auftauchte.
Am nächsten Morgen gab es dann ein ganz ausgezeichnetes Werkstattfrühstück bei Fritsch. Nochmal herzlichen Dank auch an Frau Fritsch und die Enkelin für die Versorgung. Wir lernten auch eine " Tradition des bayrischen Waldes " kennen. Man verlässt das Gasthaus nicht ohne eine Starthilfe in flüssiger Form. Traditionen soll man wahren und wir sind ja immer offen neues zu lernen.
Bei herrlichem Wetter erlebten wir die wohl geilste Mittagspause im kleinsten Ort seit dem ich auf der Radltour mitfahre.
Wölsendorf ( 355 Einwohner ) vervierfachte seine Bevölkerung mal kurz für 2 Stunden und bot uns eine richtige Mittagspausen Party. Nicht nur, dass wir dank des ortseigenen DJs das Tanzbein schwingen konnten, auch hatten wir eine Versorgung mit Essen und trinken ohne größere Wartezeiten. Von der Qualität der zum Großteil hausgemachten Speisen will ich gar nicht reden. Die einzige richtig lange Schlange bei dieser Mittagspause war die Polonaise. Das Orgateam sollte echt als Standardreferenz für alle Mittagspausen gelten.
DANKE, DASS DAS GANZE DORF AUF DEN BEINEN WAR.
In Neuburg vorm Wald waren wir am Abend bei einem ganz ausgezeichneten Italiener Essen, den wir nur wärmstens empfehlen können. Geführt von 2 Brüdern ist er tatsächlich einen Wiederholungsbesuch wert wenn wir mal wieder dort vorbei kommen. !!! Pizzeria Latina !!!
Am Abend ist dann die Radldisco im Schwimmbad das erste mal in einem TONIC ertrunken.
Am nächsten Tag waren wir dann öfter mit An- und Ausziehen beschäftigt, da sich das Wetter gar nicht entscheiden konnte.
Tags drauf auf dem Weg zur Rusel hoch hatte Petrus dann doch ein Einsehen und zur Mittagspause im Schwimmbad war dann strahlender Sonnenschein. Auf dem Weg runter von der Rusel klagte mir Petro sein Leid, oder eher das von Tobi. Er hatte erst nach dem Start mitbekommen, dass wir Mittag im Schwimmbad sind und hat weder Schwimmflügel noch Badehose für Tobi eingepackt.
Also haben wir uns kurzerhand bei einer kurzen Pause nach vorne abgesetzt und sind euch allen mal Solo voraus gefahren um in den Orten nach Schwimmflügel und Badehose zu schauen. Badehose ging ja noch, aber man glaubt gar nicht wie schwer es ist im August noch Schwimmflügel auf zu treiben. Im 5. Geschäft sind wir dann fündig geworden. Aber die Bilder von Tobi im Wasser waren alle Mühe wert.
Am Abend haben wir dann Reginas Geburtstag gefeiert und hatten noch bis spät in die Nacht Musik am Weinstand.
Am Tag drauf gab es den ersten Radltag mit Tagestourlern. Mittagskonzert mit Ringlstetter und Biermuseumsbesuch.
Am Abend waren wir dann im Schwimmbad und beim Rausgehen sehen wir wie einer der Teilnehmer in Reginas Rad fällt. Leider stand dieses im Radständer und dementsprechend sah das Vorderrad aus.
Danke an den BR - den THW und den ADFC. Es hat zwar etwas gedauert aber am Ende war der Heimtransport des defekten Rades und ein Leihrad für den Nächsten Tag organisiert.
Dann kam die Abschlussetappe nach Burghausen. Was soll ich sagen Petrus und der ganze Himmels Chor weinten weil es schon zu Ende war. Aber im Ziel ließen wir uns das Feiern nicht nehmen.
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